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Vom geschlossenen Industrieareal
zum lebendigen Stadtquartier

Die Zellweger Park AG übernahm am 1. Oktober 2003 das 125'000m2 grosse Industrieareal in Uster von der Zellweger Luwa AG. Genaue Vorstellungen über die Zukunft des Areals gab es zunächst noch keine - dies änderte sich jedoch durch die Veräusserung der Zellweger Luwa AG in 2005. Schnell wurde klar, dass das geschlossene Industriequartier umgenutzt werden musste und daraus ein lebendiges und offenes Stadtquartier mit einer Mischung aus Arbeiten und Wohnen entstehen sollte. Auch war schon damals angedacht, Kunst in den Entwicklungsprozess zu integrieren.

Aus diesen hohen Ansprüchen an die Arealentwicklung und Architektur entstanden die Vorgaben für einen städtebaulichen Ideenwettbewerb. Das Gewinnerprojekt von EM2N Architekten mit Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten (heute Studio Vulkan) überzeugte mit folgenden Merkmalen: Mischung von Wohnen und Arbeiten, grosse Bauten im Gegensatz zur kleinstrukturierten Umgebung, bedeutende Grün- und Parkanteile sowie quartierverbindende Achsen für Fussgänger und Velofahrer. Erst durch das Resultat dieses Wettbewerbs wurde die Schönheit des Areals mit den beiden Weihern und den Chancen voll erkannt. Auch die klare Strukturierung des Areals in fünf Baufeldern war ein wichtiges Ergebnis dieses Wettbewerbs.

In der ersten Bebauungsetappe wurde das Gewinnerprojekt mit 140 Mietwohnungen von Gigon/Guyer Architekten mit Guido Hager Landschaftsarchitekten realisiert. Das Projekt konnte dank seiner präzisen räumlichen Nutzung mit zwei grossen Baukörpern und der optimalen Einbettung zwischen Weiher und Aabach überzeugen.

Das zweite Bauprojekt wurde in einem Direktauftrag an Herzog & De Meuron erteilt. Dieses so genannte Wohnturmprojekt mit 32 Mietwohnungen liegt gut positioniert am Herterweiher und beeindruckt mit dem äusserst innovativen Leitmotiv «industrielles Wohnen im industriellen Umfeld», welches Merkmale des industriellen Umfelds aufnimmt und in das Wohnprojekt übersetzt.

Als weiteres bedeutendes Projekt wurde die nachhaltige Nutzbarmachung der ältesten Baute auf dem Areal, dem Spinnereigebäude in Angriff genommen. In Form eines Direktauftrages an Pfister Schiess Tropeano & Partner Architekten entstanden durch den Umbau und die Erweiterung des geschichtsträchtigen Gebäudes 35 attraktive Mietwohnungen und ein Ladenlokal.

In der letzten Wohnbauetappe sind direkt am Zellweger Weiher vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 133 Mietwohnungen entstanden, welche mit einem Direktauftrag an EM2N Architekten am Ort des unschönen Hochregallagers realisiert wurden. Ergänzt wird die Überbauung durch einen Kunstbau, welcher internationale und schweizerische Gegenwartskunst einem breiten Publikum zugänglich macht.

«Wir waren von Anfang an bemüht, den Transformationsprozess umsichtig und überdurchschnittlicher Qualität verpflichtet durchzuführen. Die Mikro- und Makrolage, die Umgebung und hochwertige bestehende Basissubstanz (u.a. der alte Firmenhauptsitz mit Pavillon von Roland Rohn) waren uns Verpflichtung. Dabei spielten Wettbewerbe und strategische Direktaufträge sowie die Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern eine bedeutende Rolle. Wir nutzten schliesslich die Möglichkeiten, welche sich uns mit der Walter A. Bechtler-Stiftung boten und platzierten Werke wichtiger zeitgenössischer Künstler im Areal des Parks.»
Ruedi und Thomas Bechtler, Verwaltungsräte Zellweger Park AG

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